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Zahlencodes als Klartext
Manche Geraete schicken eine Zahl und meinen einen Zustand - der
go-eCharger etwa 2 fuer "Charging". Welche Zahl welchen Namen hat, steht im
value_template der Home-Assistant-Discovery als Werttabelle:
{{ ['Unknown','Idle','Charging','WaitCar','Complete','Error'][value_json|int] }}
Das ist kein Pfad in die Nutzlast, sondern eine Uebersetzung, und sie wurde
bisher verworfen. Jetzt landet sie in possible_values - in derselben
Schreibweise, die WLED fuer seine Effektliste schon benutzt, naemlich einer
Liste aus {Wert: Bezeichnung}. Damit versteht der Editor sie ohne
Zusatzarbeit und macht eine Auswahlliste daraus. Ein Versatz im Ausdruck
wandert in die Schluessel: aus [value_json|int-3] wird {"3":"Default"}.
Der Runner uebersetzt beim Lesen, eine Bedingung vergleicht also den
Klartext. Steht die Zahl nicht in der Tabelle, bleibt sie stehen - ein
erfundener Name waere schlimmer als ein roher Wert.
Dabei ist ein Folgefehler aufgefallen: Auswahlwerte in dieser Schreibweise
kamen im Editor als "[object Object]" an. Die alte addOptions kannte die
Form, der neue Modell-Aufbau nicht - aufgefallen ist es nie, weil WLED beim
Umbau abgeschaltet war. Der Katalog liefert Auswahlwerte jetzt einheitlich
als {value, label}, und zwar seitenrichtig:
Messwert angezeigt Charging, gespeichert Charging
(der Runner hat schon uebersetzt)
Parameter angezeigt Blink, gespeichert 1
(das Geraet will die Zahl)
Die Uebersicht loest die Bezeichnung ebenfalls auf: "Effekt (Blink)" statt
"Effekt (1)".
Nachgemessen: alle fuenf Werttabellen auf dem Broker richtig erkannt,
einschliesslich des Versatzes, kein Fehltreffer unter den 35 uebrigen
Vorlagen. Live liefert der go-eCharger jetzt Idle, Neutral, Auto, Eco und
None statt 1, 0, 0, 4, 0. Ein weiterer Discovery-Lauf aendert keine Zeile.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Mehrere Messwerte auf einem Topic auseinanderhalten
Der go-eCharger schickt sechzehn Zahlen als JSON-Feld auf einem einzigen
Topic, die Wechselrichter und die WLAN-Felder machen es aehnlich. Welcher
Teil der Nutzlast gemeint ist, steht im value_template der
Home-Assistant-Discovery - das Modul las es bisher nur, um den Datentyp zu
raten, und warf es dann weg. Alle sechzehn Messwerte bekamen denselben
Rohtext.
actor_states hat jetzt eine Spalte value_path: ein Pfad in die Nutzlast, in
derselben Schreibweise, die WLED schon benutzt ("[4]", "ssid",
"seg[0].col[0]"). NULL heisst weiterhin: die ganze Nutzlast.
Gelesen wird aus dem Template nur der einfache Fall - ein Zugriff auf
value_json und was danach an Punkten und Klammern folgt. Von den 40
Vorlagen, die hier auf dem Broker liegen, sind 28 genau das. Die uebrigen
zwoelf sind entweder die ganze Nutzlast (dann ist NULL richtig) oder
Werttabellen wie ['Idle','Charging'][value_json|int] - das ist kein Pfad,
sondern eine Uebersetzung von Zahl nach Text, und dort bleibt es beim
bisherigen Verhalten. Kein einziger Fehltreffer: die Werttabellen liefern
sauber None statt eines erfundenen Pfades.
Die Pfad-Auswertung stand schon im WLED-Transport; sie ist jetzt eine
gemeinsame Funktion, die sich beide teilen. MQTT wertet die Nutzlast einmal
je Nachricht aus und verteilt sie danach an alle Messwerte des Topics.
Nachgemessen: die sechzehn nrg-Werte liefern jetzt sechzehn eigene Zahlen
statt sechzehnmal dasselbe, die Leseabdeckung bleibt bei 440 von 441, und
ein weiterer Discovery-Lauf aendert keine Zeile.
Die restlichen geteilten Topics sind kein Fehler: bei den Wechselrichtern
lesen "Limit Persistent" und "Limit NonPersistent" wirklich denselben Wert
und unterscheiden sich nur im Kommando-Topic, und beim Thermostat liest die
Klima-Entity dieselbe Temperatur wie der Sensor.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Discovery: alle Geraete finden und stabil ablegen
Ein Lauf mit allen Modulen brachte 54 Geraete und 441 Messwerte - und fuenf Fehler ans Licht, die vorher niemand sehen konnte, weil clear_tables die Tabellen bei jedem Lauf geleert hat. Vier davon sind Schluessel- und Upsert-Fehler derselben Familie: * command_parameters war ueber (command_id, url) eindeutig. WLED-Parameter haben keine URL - ihr Name ist der Platzhalter in der Kommando-Vorlage -, und eine NULL kollidiert in MySQL nie. ON DUPLICATE KEY UPDATE griff also nicht, und jeder Lauf legte dieselben Parameter erneut an: aus 18 wurden nach drei Laeufen 54. Schluessel jetzt (command_id, parameter_name). * actor_states war ueber (actor_id, url) eindeutig. Umgekehrtes Problem: Messwerte, die sich ein Topic teilen, ueberschrieben einander. Der go-eCharger schickt sechzehn Werte als JSON-Feld auf einem Topic - von denen kam genau einer in der Datenbank an. Schluessel jetzt (actor_id, state_name), das bringt 50 verlorene Messwerte zurueck. * Kommandos, Messwerte und Parameter aktualisierten ihre URL beim Wiederholungslauf nicht - sie stand nicht im UPDATE-Teil. Eine Korrektur in einem Modul kam damit nie in einer bestehenden Datenbank an. * Der Typ eines Kommando-Parameters wurde als Text in eine int-Spalte geschrieben. MariaDB macht daraus stillschweigend 0, und 0 ist "bool" - deshalb bot der Editor fuer die WLED-Helligkeit (0..255) ein Ja/Nein an. Der fuenfte: die Shelly-Gen1-Relais hatten weder eine Kommando-URL noch eine URL am Zustand. Ohne die weiss niemand, was zu schicken und wo nachzusehen ist. Gen1 schaltet ueber ?turn=on|off|toggle und meldet sich in "ison". Damit entfaellt auch die Uebersetzungstabelle im HTTPTransport: die Zuordnung gehoert ins Geraetemodell, nicht in den Runner. Zwei Luecken auf der Runner-Seite, die derselbe Lauf gezeigt hat: * WLED liess sich gar nicht ansteuern - es gab keinen Transport dafuer. Der neue nutzt die JSON-Vorlage aus command_url, fuellt die Platzhalter und schickt sie am Stueck an /json/state. * Tahoma wurde am Schema "io://" erkannt. Das Schema beschreibt aber die Funkart: dieselbe Box liefert rts:// fuer die Dachfenster und internal:// fuer die Alarmanlage. Drei von 22 Geraeten fielen durch. Erkannt wird jetzt an der Box-Kennung in der URL. Nachgemessen: zwei Laeufe hintereinander aendern keine einzige Zeile mehr, die Geraete-IDs bleiben ueber Laeufe stabil (Voraussetzung fuer die Fremdschluessel der Automatiken), alle 54 Geraete finden genau einen Transport, und 440 der 441 Messwerte sind tatsaechlich lesbar. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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AutoAction-Runner: Automatiken ausfuehren
Bisher konnte man Automatiken nur anlegen - ausgefuehrt hat sie niemand. restricted/autoActions/autoaction_runner.py holt das nach. Dauerlaeufer statt Cronjob, aus zwei Gruenden: Schwellwert-Ausloeser sollen greifen, wenn die MQTT-Nachricht hereinkommt, und actor_states.current_value wird sonst von niemandem fortgeschrieben - beim Discovery einmal gesetzt und danach nie wieder. Ein zustandsloser Lauf haette gar nichts, womit er vergleichen koennte. Der Runner pflegt den Wert nebenbei mit, wovon auch der Editor profitiert: er zeigt neben jedem Messwert den aktuellen Stand. Ausgeloest wird nur auf der steigenden Flanke (automations.cond_met), sonst wuerde "Temperatur ueber 22 Grad" bei jedem Takt erneut feuern. Aus demselben Grund heissen Zeit-Ausloeser jetzt "ab 16:30" statt "gleich 16:30": ein Gleichheitsvergleich waere nur in einer einzigen Minute wahr, und ein Ausfall in genau dieser Minute kostet den ganzen Tag. Dieselbe Ueberlegung steht hinter den breiten Zeitfenstern in auto_watering.py. Der Weg zum Geraet haengt an der URL des Aktors: mqtt:// abonniert und publiziert, http:// pollt und haengt Parameter an, io:// spricht mit der Tahoma-Box, Logic rechnet Uhrzeit, Datum und Sonnenzeiten. Alle vier stehen in transports.py; eine fuenfte Geraeteart ist eine weitere Klasse mit passt(), zustaende_lesen() und senden(). fetch_calendar.py fuellt calendar_days aus openholidaysapi.org, damit "in den Ferien" und "an Feiertagen" eine Grundlage haben. Einmal jaehrlich per Cron. Die Uebersicht blendet auf schmalen Schirmen Spalten aus, statt sie wegzuschieben - auf dem Handy waren die Knoepfe zum Pausieren und Loeschen sonst nur per Seitwaertsscrollen erreichbar. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |