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Smart-Dashboard/restricted/autoActions/README.md
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adminandClaude Opus 5 27e5c0d331 Sperrzeit je Automatik in drei Stufen
Die steigende Flanke allein schuetzt nicht gegen einen Messwert, der um die
Schwelle pendelt: "Temperatur > 22" bei 22,1 / 21,9 / 22,1 Grad ist jedes
Mal eine echte Flanke, und ueber MQTT koennen die Werte im Sekundentakt
hereinkommen. Gemessen: fuenf Kommandos in einer halben Minute.

automations.lockout_secs sagt jetzt, wie lange nach einer Ausloesung nicht
wieder geschaltet wird. Der Editor bietet drei Stufen an - ohne, eine
Minute, eine Viertelstunde -, weil die passende Wahl am Geraet haengt und
nicht an einer Zahl: ein Rollladen soll nicht alle zwanzig Sekunden
losfahren, eine Lichtfarbe darf das. Gespeichert werden Sekunden, damit eine
vierte Stufe eine Zeile in lockoutChoices() ist und keine Wanderung durch
die Datenbank. Vorbelegt ist eine Minute.

Eine Flanke in der Sperrzeit wird verworfen, nicht aufgehoben. Ein
Rollladen, der eine Viertelstunde spaeter doch noch losfaehrt, weil vor
langer Zeit einmal eine Schwelle gestreift wurde, waere unangenehmer als
einer, der gar nicht faehrt - und der naechste echte Anlass nach Ablauf der
Sperre kommt ohnehin durch. Verworfene Flanken stehen auf DEBUG und nicht in
automation_log, sonst waere die Tabelle bei einem zappelnden Sensor voll
davon.

force_once bleibt unberuehrt: es greift nur, wenn im Fenster gar nichts
gelaufen ist - dann ist auch keine Sperre aktiv.

Nachgemessen am pendelnden Sensor: mit 60 s Sperre ein Kommando, ohne Sperre
fuenf.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-31 13:26:18 +02:00

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# AutoActions
Automatiken, die im Web-UI unter „Automatismen" angelegt werden und hier
ausgeführt werden: *wenn Bedingung, dann Kommando*.
```
Browser Datenbank homeMesh Runner
────────────────────── ───────────────────────── ────────────────────
Karte „Automatismen" ──▶ automations ──▶ autoaction_runner.py
ajax/AutoAction.php automation_conditions MQTT / HTTP / Tahoma
restricted/automations.php automation_actions ──▶ Geräte
js/solar/autoActionFuncs.js automation_action_params
automation_log
calendar_days ◀── fetch_calendar.py
```
## Wie eine Automatik aufgebaut ist
Eine Automatik hat **Auslöser**, **Rahmenbedingungen** und **Aktionen**.
Ein Auslöser vergleicht einen Messwert (`actor_states`) mit einer Schwelle.
Mehrere Auslöser werden über `group_no` verknüpft: gleiche Nummer heißt UND,
verschiedene Nummern heißen ODER — ausgewertet wird `any(all(gruppe))`. Im
Editor ist eine Gruppe ein gerahmter Block mit eigenem „+ Bedingung", zwischen
den Blöcken steht ein ODER. Die Klammerung ist damit gezeichnet und nicht bloß
vereinbart, und darunter steht derselbe Ausdruck noch einmal als Satz.
Eine Aktion ist ein Kommando (`actor_commands`) mit einem Wert je Parameter
(`command_parameters`) — nicht vier feste Spalten „Wert 1" bis „Wert 4",
sondern so viele Zeilen, wie das Gerät Parameter hat.
Die Rahmenbedingungen (Wochentage, Zeitfenster, Ferien, Feiertage) sagen, wann
die Automatik überhaupt hinsehen darf.
## Warum ein Dauerläufer und kein Cronjob
Zwei Gründe:
* Schwellwert-Auslöser sollen greifen, wenn die MQTT-Nachricht hereinkommt,
nicht erst im nächsten Minutenraster.
* `actor_states.current_value` wird sonst von niemandem fortgeschrieben — es
wird beim Geräte-Discovery einmal gesetzt und danach nie wieder. Ein
zustandsloser Cronjob hätte gar nichts, womit er vergleichen könnte. Der
Runner pflegt den Wert nebenbei mit (gedrosselt auf einmal je Minute), wovon
auch der Editor profitiert: er zeigt neben jedem Messwert den aktuellen Stand.
## Nur die steigende Flanke
`automations.cond_met` hält fest, ob die Bedingung beim letzten Durchlauf schon
erfüllt war. Ohne das würde „Temperatur über 22 Grad" bei jedem Takt erneut
feuern. Verlässt die Automatik ihr Zeitfenster, wird die Flanke
zurückgesetzt, damit sie im nächsten Fenster wieder steigen kann.
Zeit-Auslöser gibt es in drei Formen:
| | wahr, wenn |
|---|---|
| `um 16:30` | genau in dieser Minute |
| `ab 16:30` | von da an bis Mitternacht |
| `vor 16:30` | bis dahin |
Ausgelöst wird in allen drei Fällen nur einmal, eben wegen der Flanke. `ab`
ist trotzdem das robustere: fällt der Runner in genau der Minute aus, auf die
`um` zeigt, ist die Automatik für den Tag verloren — bei `ab` holt der nächste
Takt es nach. Wer `um` braucht und den Ausfall nicht riskieren will, hakt
zusätzlich `force_once` an. Die breiten Zeitfenster in `auto_watering.py`
folgen derselben Überlegung.
Beim Sonnenauf- und -untergang ist der Wert ein Versatz, und der kann davor
oder danach liegen — deshalb dieselben drei Fälle mal zwei: `+ 00:30` eine
halbe Stunde nach Sonnenaufgang, `ab - 00:30` ab einer halben Stunde davor,
`vor + 00:30` bis eine halbe Stunde danach.
Über den Tagesrand wird gerechnet, nicht abgeschnitten: „sechs Stunden vor
Sonnenaufgang" landet am Vorabend, und das ist so gewollt — abgeschnitten
wären solche Angaben gar nicht mehr formulierbar. Verglichen wird die Uhrzeit
innerhalb des Tages; ein Ziel jenseits von Mitternacht gilt als diese Uhrzeit
am selben Tag. Bei `+` und `-` ist das genau der gemeinte Zeitpunkt, bei `ab`
und `vor` verschiebt sich der wahre Bereich entsprechend mit.
`force_once` („am Ende des Zeitraums auf jeden Fall ausführen") greift, wenn
das Fenster zugeht und in diesem Fenster noch nichts passiert ist.
## Sperrzeit
Die Flanke allein schützt nicht gegen einen Messwert, der um die Schwelle
**pendelt**: „Temperatur > 22" bei 22,1 / 21,9 / 22,1 °C ist jedes Mal eine
echte steigende Flanke, und über MQTT können die Werte im Sekundentakt
hereinkommen. `automations.lockout_secs` sagt, wie lange nach einer Auslösung
nicht wieder geschaltet wird. Der Editor bietet drei Stufen an:
| | | gedacht für |
|---|---|---|
| Ohne | 0 s | volle Geschwindigkeit, jede Flanke schaltet |
| Kurz | 60 s | Licht, Farbe, Dimmwert |
| Lang | 900 s | Rollläden, Ventile, alles mit Motor |
Gespeichert werden Sekunden, angeboten werden nur die drei Stufen — eine
vierte ist damit eine Zeile in `lockoutChoices()` und keine Wanderung durch
die Datenbank.
Eine Flanke innerhalb der Sperrzeit wird **verworfen, nicht aufgehoben**. Ein
Rollladen, der eine Viertelstunde später doch noch losfährt, weil vor langer
Zeit einmal eine Schwelle gestreift wurde, wäre unangenehmer als einer, der
gar nicht fährt — und der nächste echte Anlass nach Ablauf der Sperre kommt
ohnehin durch. Verworfene Flanken stehen im Log auf `DEBUG`, nicht in
`automation_log`; bei einem zappelnden Sensor wäre die Tabelle sonst voll
davon.
`force_once` ist von der Sperre nicht betroffen: es greift nur, wenn im
Fenster gar nichts gelaufen ist — dann ist auch keine Sperre aktiv.
## Transporte
Welcher Weg zum Gerät führt, entscheidet die URL des Aktors in `actors`:
| URL | Messwert (`actor_states.url`) | Kommando |
|-------------|-------------------------------|-------------------------------------|
| `mqtt://…` | vollständiges Topic, abonniert | publiziert auf das Parameter-Topic |
| `http://…` | Feldname in der JSON-Antwort, gepollt | Parameter als Abfrageargumente |
| `io://…` | Tahoma-Statusname, gepollt | `exec/apply` an die Tahoma-Box |
| `Logic` | gerechnet: Uhrzeit, Datum, Sonne | |
Alle vier stehen in `transports.py`. Eine fünfte Geräteart kommt als weitere
Klasse dazu; sie braucht `passt()`, `zustaende_lesen()` und `senden()`.
Bei HTTP heißen die Schaltbefehle nicht so wie in der Datenbank — dafür gibt es
in `HTTPTransport` eine kleine Übersetzungstabelle (`turn_on``on=true`).
Das ist die Stelle, die beim Anschluss neuer HTTP-Geräte wächst.
## Voraussetzungen
* Python 3 mit `pymysql`, `requests`, `paho-mqtt`
* `homeMesh_automations.sql` einmal eingespielt
* In `../deviceDiscovery/config.ini` muss **`clear_tables = false`** stehen.
Discovery schreibt mit `ON DUPLICATE KEY UPDATE` auf den URLs, das Leeren ist
unnötig — ein `TRUNCATE` würde dagegen die Geräte-IDs neu vergeben, und die
Automatiken zeigen per Fremdschlüssel genau auf diese IDs.
## Einrichten
```bash
cp config.ini.example config.ini # ausfüllen: Datenbank, MQTT, Tahoma
python3 fetch_calendar.py # Feiertage und Ferien holen
python3 autoaction_runner.py --once --dry-run --verbose # Probelauf
```
`--dry-run` schaltet nichts, protokolliert aber jedes Kommando, das geschickt
würde. `--once` macht einen einzigen Durchlauf.
Im Dauerbetrieb wird `autoaction_runner.py` beim Booten gestartet (auf der
Synology über den Aufgabenplaner, Ereignis „Hochfahren", als root). Er
verbindet sich selbst neu, wenn MQTT wegbricht, und lädt das Regelwerk nach,
sobald im Browser etwas gespeichert wurde — ein Neustart nach jeder Änderung
ist nicht nötig.
`fetch_calendar.py` gehört einmal jährlich in den Cron:
```
0 4 1 1 * /usr/bin/python3 /volume1/web/smart/restricted/autoActions/fetch_calendar.py
```
Ein zusätzlicher Lauf im Herbst schadet nicht — die Ferientermine des
übernächsten Schuljahres stehen erst später fest.
## Nachsehen, was passiert ist
`automation_log` hält je Auslösung fest, ob sie durchlief (`fired`), wegen
`force_once` nachgeholt wurde (`forced`) oder scheiterte (`error`, mit Grund in
`detail`). Einträge älter als 30 Tage räumt der Runner selbst weg.