Anlass: "zehn Minuten nach dem Wecker den Rollladen hoch, aber nur wenn es dann schon hell ist". Als Verzoegerung an der Aktion war das nicht zu haben - die Zusatzbedingung gilt erst zum spaeteren Zeitpunkt, und eine verzoegerte Aktion, die selbst noch Bedingungen prueft, braeuchte ein zweites Bedingungssystem neben dem ersten. Der zweite Schritt ist also eine eigene Automatik; was ihr fehlte, war nur ein Bezug auf die erste. Den gibt jetzt das gerechnete Geraet "Automatiken", Gegenstueck zum vorhandenen "Zeitpunkt": jede Automatik ist dort ein Messwert, ihr Wert der Zeitpunkt der letzten Ausloesung. Der Editor braucht dafuer keine Zeile - er listet Geraete und deren Messwerte. Der neue Datentyp `elapsed` verhaelt sich dazu wie `deltatime` zum Sonnenaufgang: "+ 00:10", "ab + 00:10", "vor + 00:10". Ein Minus gibt es nicht. Gerechnet wird mit dem echten Abstand statt mit der Uhrzeit innerhalb des Tages - sonst machte ein Lauf von vorgestern die Bedingung heute wahr. Die offene Form endet trotzdem am Tagesrand, genau wie "ab 16:30". Ausgewertet wird topologisch, Ausloeser vor Nachfolger; nur so wirkt ein Versatz von null noch im selben Takt. Eine pausierte Automatik haelt ihre Nachfolger mit an: geladen werden nur die aktiven, und der Transport liefert fuer alle uebrigen einen leeren Wert. Die Messwerte pflegt ausloeser_nachfuehren() - fuer JEDE Automatik, auch fuer pausierte. Sonst loeschte ein Pausieren ueber fk_cond_state ON DELETE CASCADE die Bedingung des Nachfolgers, still. Geloescht wird nur, was keine Bedingung mehr benutzt. automatik_ausloeser.sql legt Datentyp und Geraet an. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# AutoActions
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Automatiken, die im Web-UI unter „Automatismen" angelegt werden und hier
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ausgeführt werden: *wenn Bedingung, dann Kommando*.
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```
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Browser Datenbank homeMesh Runner
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────────────────────── ───────────────────────── ────────────────────
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Karte „Automatismen" ──▶ automations ──▶ autoaction_runner.py
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ajax/AutoAction.php automation_conditions MQTT / HTTP / Tahoma
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restricted/automations.php automation_actions ──▶ Geräte
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js/solar/autoActionFuncs.js automation_action_params
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automation_log
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calendar_days ◀── fetch_calendar.py
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```
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## Wie eine Automatik aufgebaut ist
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Eine Automatik hat **Auslöser**, **Rahmenbedingungen** und **Aktionen**.
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Ein Auslöser vergleicht einen Messwert (`actor_states`) mit einer Schwelle.
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Mehrere Auslöser werden über `group_no` verknüpft: gleiche Nummer heißt UND,
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verschiedene Nummern heißen ODER — ausgewertet wird `any(all(gruppe))`. Im
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Editor ist eine Gruppe ein gerahmter Block mit eigenem „+ Bedingung", zwischen
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den Blöcken steht ein ODER. Die Klammerung ist damit gezeichnet und nicht bloß
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vereinbart, und darunter steht derselbe Ausdruck noch einmal als Satz.
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Eine Aktion ist ein Kommando (`actor_commands`) mit einem Wert je Parameter
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(`command_parameters`) — nicht vier feste Spalten „Wert 1" bis „Wert 4",
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sondern so viele Zeilen, wie das Gerät Parameter hat.
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Die Rahmenbedingungen (Wochentage, Zeitfenster, Ferien, Feiertage) sagen, wann
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die Automatik überhaupt hinsehen darf.
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## Warum ein Dauerläufer und kein Cronjob
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Zwei Gründe:
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* Schwellwert-Auslöser sollen greifen, wenn die MQTT-Nachricht hereinkommt,
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nicht erst im nächsten Minutenraster.
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* `actor_states.current_value` wird sonst von niemandem fortgeschrieben — es
|
||
wird beim Geräte-Discovery einmal gesetzt und danach nie wieder. Ein
|
||
zustandsloser Cronjob hätte gar nichts, womit er vergleichen könnte. Der
|
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Runner pflegt den Wert nebenbei mit — nur wenn er sich geändert hat und
|
||
höchstens einmal je Minute —, wovon auch der Editor profitiert: er zeigt
|
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neben jedem Messwert den aktuellen Stand.
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## Was worauf wartet
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Die Hauptschleife wartet auf nichts. Alles, was ein Netz braucht, läuft
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daneben:
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| | wo | Takt |
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|---|---|---|
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| MQTT-Nachrichten | kommen von selbst, Zwischenspeicher im Transport | sofort |
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| Uhrzeit, Datum | im Runner gerechnet | jeder Takt |
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| Sonnenauf-/-untergang | `solarLog.daylight` | einmal je Tag |
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| HTTP- und WLED-Geräte | `Sammler`, eigener Faden | `poll_http`, `poll_wled` |
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| Tahoma | `Sammler`, eigener Faden | `poll_tahoma`, Vorgabe 5 Minuten |
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| Kommandos senden | `Versand`, ein Faden je Gerät | wenn etwas ansteht |
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Das war nicht immer so. Vorher wurden die Geräte mitten in der Schleife
|
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abgefragt — neunzehn Tahoma-Geräte nacheinander, jedes mit bis zu zehn
|
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Sekunden Zeitlimit. Eine Runde dauerte dadurch rund fünfundvierzig statt
|
||
dreißig Sekunden, gepollt wurde erst jede zweite Runde, also alle neunzig
|
||
Sekunden. Und weil die Uhr an derselben Abfrage hing, kam jede dritte Minute
|
||
nie vor: `um 18:26` wurde nie wahr.
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||
|
||
Die Fäden fassen die Datenbank nicht an. Sie legen ihre Ergebnisse in eine
|
||
Queue, geschrieben wird im Hauptfaden — eine pymysql-Verbindung gehört einem
|
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Faden.
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## Nur die steigende Flanke
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`automations.cond_met` hält fest, ob die Bedingung beim letzten Durchlauf schon
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||
erfüllt war. Ohne das würde „Temperatur über 22 Grad" bei jedem Takt erneut
|
||
feuern. Verlässt die Automatik ihr Zeitfenster, wird die Flanke
|
||
zurückgesetzt, damit sie im nächsten Fenster wieder steigen kann.
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||
Zeit-Auslöser gibt es in drei Formen:
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| | wahr, wenn |
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|---|---|
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| `um 16:30` | ab dieser Minute, noch `catchup_minutes` lang |
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||
| `ab 16:30` | von da an bis Mitternacht |
|
||
| `vor 16:30` | bis dahin |
|
||
|
||
Ausgelöst wird in allen drei Fällen nur einmal, eben wegen der Flanke.
|
||
|
||
Das Nachholfenster bei `um` ist der Ersatz für die früher verlangte
|
||
Punktgenauigkeit. Solange `um 16:30` nur in genau dieser Minute wahr war,
|
||
kostete jeder Aussetzer die Automatik für den ganzen Tag — und Aussetzer gab
|
||
es reichlich, weil die Uhr am Geräte-Poll hing und jede dritte Minute
|
||
übersprang. Jetzt gilt die Bedingung fünf Minuten lang (einstellbar), die
|
||
Flanke sorgt weiterhin für genau einen Lauf, und ein Neustart mitten im
|
||
Fenster holt den Lauf nach. Die breiten Zeitfenster in `auto_watering.py`
|
||
folgen derselben Überlegung.
|
||
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||
Beim Sonnenauf- und -untergang ist der Wert ein Versatz, und der kann davor
|
||
oder danach liegen — deshalb dieselben drei Fälle mal zwei: `+ 00:30` eine
|
||
halbe Stunde nach Sonnenaufgang, `ab - 00:30` ab einer halben Stunde davor,
|
||
`vor + 00:30` bis eine halbe Stunde danach.
|
||
|
||
Dieselben drei Formen trägt die Verkettung einer Automatik mit der nächsten,
|
||
dort aber nur mit Plus — siehe „Eine Automatik löst die nächste aus".
|
||
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||
Über den Tagesrand wird gerechnet, nicht abgeschnitten: „sechs Stunden vor
|
||
Sonnenaufgang" landet am Vorabend, und das ist so gewollt — abgeschnitten
|
||
wären solche Angaben gar nicht mehr formulierbar. Verglichen wird die Uhrzeit
|
||
innerhalb des Tages; ein Ziel jenseits von Mitternacht gilt als diese Uhrzeit
|
||
am selben Tag. Bei `+` und `-` ist das genau der gemeinte Zeitpunkt, bei `ab`
|
||
und `vor` verschiebt sich der wahre Bereich entsprechend mit.
|
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||
`force_once` („am Ende des Zeitraums auf jeden Fall ausführen") greift, wenn
|
||
das Fenster zugeht und in diesem Fenster noch nichts passiert ist.
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||
## Sperrzeit
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||
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Die Flanke allein schützt nicht gegen einen Messwert, der um die Schwelle
|
||
**pendelt**: „Temperatur > 22" bei 22,1 / 21,9 / 22,1 °C ist jedes Mal eine
|
||
echte steigende Flanke, und über MQTT können die Werte im Sekundentakt
|
||
hereinkommen. `automations.lockout_secs` sagt, wie lange nach einer Auslösung
|
||
nicht wieder geschaltet wird. Der Editor bietet drei Stufen an:
|
||
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| | | gedacht für |
|
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|---|---|---|
|
||
| Ohne | 0 s | volle Geschwindigkeit, jede Flanke schaltet |
|
||
| Kurz | 60 s | Licht, Farbe, Dimmwert |
|
||
| Lang | 900 s | Rollläden, Ventile, alles mit Motor |
|
||
|
||
Gespeichert werden Sekunden, angeboten werden nur die drei Stufen — eine
|
||
vierte ist damit eine Zeile in `lockoutChoices()` und keine Wanderung durch
|
||
die Datenbank.
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||
|
||
Eine Flanke innerhalb der Sperrzeit wird **verworfen, nicht aufgehoben**. Ein
|
||
Rollladen, der eine Viertelstunde später doch noch losfährt, weil vor langer
|
||
Zeit einmal eine Schwelle gestreift wurde, wäre unangenehmer als einer, der
|
||
gar nicht fährt — und der nächste echte Anlass nach Ablauf der Sperre kommt
|
||
ohnehin durch. Verworfene Flanken stehen im Log auf `DEBUG`, nicht in
|
||
`automation_log`; bei einem zappelnden Sensor wäre die Tabelle sonst voll
|
||
davon.
|
||
|
||
`force_once` ist von der Sperre nicht betroffen: es greift nur, wenn im
|
||
Fenster gar nichts gelaufen ist — dann ist auch keine Sperre aktiv.
|
||
|
||
## Eine Automatik löst die nächste aus
|
||
|
||
Der Anlass war: *zehn Minuten nach dem Wecker den Rollladen hoch — aber nur,
|
||
wenn es dann schon hell ist.*
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||
|
||
Der naheliegende Weg wäre eine Verzögerung an der Aktion gewesen. Er trägt
|
||
nicht: die Zusatzbedingung gilt erst zum **späteren** Zeitpunkt, und eine
|
||
verzögerte Aktion, die selbst noch Bedingungen prüfen muss, ist keine Aktion
|
||
mehr — sie bräuchte ein zweites Bedingungssystem neben dem ersten. Der zweite
|
||
Schritt ist also eine eigene Automatik mit eigenen Rahmenbedingungen, und was
|
||
ihr fehlte, war nur ein Weg, sich auf die erste zu beziehen.
|
||
|
||
Den gibt jetzt das gerechnete Gerät **„Automatiken"**, Gegenstück zum
|
||
vorhandenen „Zeitpunkt". Jede Automatik ist dort ein Messwert, ihr Wert ist
|
||
der Zeitpunkt der letzten Auslösung:
|
||
|
||
```
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||
Wecker Magdalena um 05:50 → Licht auf Wakeup
|
||
Rollladen Magdalena Wecker Magdalena + 00:10
|
||
UND Sonnenaufgang ab + 00:00 → Rollladen auf
|
||
```
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||
|
||
Der Editor braucht dafür keine Zeile Änderung. Er listet Geräte und deren
|
||
Messwerte — „Automatiken" ist dann ein Gerät wie jedes andere.
|
||
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||
### Der Datentyp `elapsed`
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||
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||
Er verhält sich zum Auslösezeitpunkt wie `deltatime` zum Sonnenaufgang: der
|
||
Messwert ist der Bezugspunkt, die Schwelle der Versatz, das Vorzeichen steckt
|
||
im Operator. Drei Formen, alle „danach" — ein Minus gibt es nicht, vor dem
|
||
Auslöser kann nichts liegen, das erst der Auslöser anstößt:
|
||
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||
| | wahr, wenn |
|
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|---|---|
|
||
| `+ 00:10` | zehn Minuten nach der Auslösung, noch `catchup_minutes` lang |
|
||
| `ab + 00:10` | von da an bis Mitternacht |
|
||
| `vor + 00:10` | in den ersten zehn Minuten danach |
|
||
|
||
Gerechnet wird mit dem **echten Abstand**, nicht mit der Uhrzeit innerhalb des
|
||
Tages. Das ist der eine Unterschied zu `deltatime`, und er ist nötig: sonst
|
||
machte ein Lauf von vorgestern um 05:50 die Bedingung heute um 06:00 wahr, an
|
||
einem Tag, an dem der Auslöser gar nicht lief.
|
||
|
||
Die offene Form `ab +` endet trotzdem am Tagesrand — sonst wäre sie morgen
|
||
früh immer noch wahr, obwohl seither nichts geschehen ist. Ein Auslöser um
|
||
23:55 trägt seinen Nachfolger deshalb nicht über Mitternacht; dieselbe
|
||
Einschränkung hat `ab 23:55` auch. Die Punktform `+` braucht den
|
||
Tagesvergleich nicht und trägt darüber hinweg.
|
||
|
||
### Reihenfolge, Pause, Kreise
|
||
|
||
**Ausgewertet wird topologisch**, Auslöser vor Nachfolger. Nur damit wirkt ein
|
||
Versatz von null noch im selben Takt; bei jedem anderen Versatz wäre die
|
||
Reihenfolge gleichgültig, zehn Minuten sind länger als ein Takt. Dazu trägt
|
||
`ausloesen()` den eigenen Auslösewert sofort nach, statt bis zum nächsten
|
||
`werte_einsammeln()` zu warten.
|
||
|
||
**Eine pausierte Automatik hält ihre Nachfolger mit an.** `Regelwerk.laden()`
|
||
holt nur `enabled = 1`, der Transport liefert für alle übrigen einen leeren
|
||
Wert, und der gilt jeder Bedingung als unerfüllt. Wer den Wecker pausiert,
|
||
will morgens auch den Rollladen unten lassen.
|
||
|
||
**Kreise lehnt der Editor beim Speichern ab** (`pruefeKreis()` in
|
||
`restricted/automations.php`). Im Betrieb wären sie kaum zu bemerken: die
|
||
Sperrzeit begrenzt sie auf eine Auslösung je `lockout_secs`, und im Protokoll
|
||
sieht das aus wie eine Automatik, die halt oft läuft. Der Runner meldet einen
|
||
Kreis trotzdem — falls doch einer an der Datenbank vorbei entsteht — und
|
||
wertet die Beteiligten dann in ihrer ursprünglichen Reihenfolge aus. Sie
|
||
stillzulegen wäre schlimmer: eine wortlos abgeschaltete Automatik fällt
|
||
niemandem auf.
|
||
|
||
### Löschen ist die gefährliche Stelle
|
||
|
||
`fk_cond_state` steht auf `ON DELETE CASCADE`. Verschwindet der Messwert,
|
||
verschwindet die Bedingung — still. Bei der **letzten** Bedingung fängt
|
||
`gruppen_erfuellt()` das ab („eine Automatik ohne Bedingungen löst nie aus").
|
||
Bei **einer von zweien** fängt es niemand: aus *zehn Minuten nach dem Wecker
|
||
UND es ist hell* würde ein bloßes *es ist hell*, und der Rollladen führe ab
|
||
morgen jeden Tag bei Sonnenaufgang hoch.
|
||
|
||
Deshalb fragt der Editor vor dem Löschen, und der Runner räumt nur auf, was
|
||
niemand mehr benutzt:
|
||
|
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| | |
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|---|---|
|
||
| **Abhängen** | die Bedingung wird entfernt **und der Nachfolger pausiert**. Eine pausierte Automatik mit sichtbarer Lücke ist besser als eine stille Regeländerung. |
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||
| **Alle löschen** | der Nachfolger geht mit, und dessen Nachfolger auch. |
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||
|
||
Automatisch mitzulöschen wäre die falsche Vorgabe — „Wecker weg, Rollladen
|
||
still weg" bemerkt man erst im Winter.
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||
### Die Messwerte pflegt der Runner
|
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||
`ausloeser_nachfuehren()` legt bei jedem Laden des Regelwerks für **jede**
|
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Automatik einen Messwert an, auch für pausierte, und zieht den Namen nach.
|
||
Geführt wird nach der Kennung (`auto:15`) und nicht nach dem Namen: wer
|
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umbenennt, soll die abhängigen Bedingungen behalten.
|
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||
Für pausierte muss der Messwert stehen bleiben, sonst löschte ein Pausieren
|
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über dieselbe Kaskade die Bedingung des Nachfolgers, und beim Fortsetzen wäre
|
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sie weg.
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## Transporte
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Welcher Weg zum Gerät führt, entscheidet die URL des Aktors in `actors`:
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| URL | Messwert (`actor_states.url`) | Kommando (`actor_commands.command_url`) |
|
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|---|---|---|
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| `mqtt://…` | vollständiges Topic, abonniert; bei mehreren Messwerten je Topic zusätzlich `value_path` | Nutzlast auf das Parameter-Topic |
|
||
| `http://…` | Feldname in der JSON-Antwort, gepollt | Abfrageargumente an die Geräte-URL (`turn=on`) |
|
||
| `wled://…` | Pfad in `/json/state` (`seg[0].col[0]`), gepollt | JSON-Vorlage mit Platzhaltern, als Ganzes gesendet |
|
||
| Tahoma | Statusname (`core:ClosureState`), gepollt | `exec/apply` an die Box |
|
||
| `Logic` | gerechnet: Uhrzeit, Datum, Sonne | – |
|
||
| `Automatik` | gerechnet: je Automatik ihre letzte Auslösung | – |
|
||
|
||
Alle sechs stehen in `transports.py`. Eine siebte Geräteart kommt als weitere
|
||
Klasse dazu; sie braucht `passt()`, `zustaende_lesen()` und `senden()`.
|
||
|
||
Tahoma ist der einzige, der nicht am URL-Schema erkannt wird, sondern an der
|
||
**Box-Kennung** in der URL. Das Schema beschreibt dort die Funkart, und
|
||
dieselbe Box liefert `io://` für die Jalousien, `rts://` für die Dachfenster
|
||
und `internal://` für die Alarmanlage. Ohne `pin` in der `config.ini` ist
|
||
niemand zuständig — dann meldet der Runner beim Auslösen „kein Transport",
|
||
statt still nichts zu tun.
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||
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||
Mehrere Messwerte teilen sich oft **ein Topic**: der go-eCharger schickt
|
||
sechzehn Zahlen als JSON-Feld auf `…/nrg`, und erst das `value_template` der
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Home-Assistant-Discovery sagt, dass „Strom L1" das fünfte Element ist. Diese
|
||
Angabe steht in `actor_states.value_path` — in derselben Schreibweise, die
|
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auch WLED benutzt: `[4]`, `ssid`, `seg[0].col[0]`. Ohne Pfad gilt die ganze
|
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Nutzlast.
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Gelesen wird nur der einfache Fall aus dem Template: ein Zugriff auf
|
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`value_json` und was danach an Punkten und Klammern folgt.
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### Werttabellen
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Manche Geräte schicken eine Zahl und meinen einen Zustand:
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```
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{{ ['Unknown','Idle','Charging','WaitCar','Complete','Error'][value_json|int] }}
|
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{{ ['Default','Eco','NextTrip'][value_json|int-3] }}
|
||
```
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||
|
||
Das ist kein Pfad, sondern eine Übersetzung von Zahl nach Text. Sie landet in
|
||
`possible_values` — in der Schreibweise, die WLED für seine Effektliste schon
|
||
benutzt: eine Liste aus `{Wert: Bezeichnung}`. Ein Versatz im Ausdruck wandert
|
||
dabei in die Schlüssel, aus `[value_json|int-3]` wird also `{"3":"Default"}`.
|
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Der Runner übersetzt beim Lesen: aus der gesendeten `2` wird `Charging`. Eine
|
||
Bedingung vergleicht damit genau den Klartext, den der Editor zur Auswahl
|
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stellt. Steht die Zahl nicht in der Tabelle, bleibt sie stehen — ein
|
||
erfundener Name wäre schlimmer als ein roher Wert.
|
||
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||
Auf beiden Seiten des Editors steckt dieselbe Tabelle, aber der gespeicherte
|
||
Wert ist ein anderer:
|
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||
| | angezeigt | gespeichert |
|
||
|---|---|---|
|
||
| **Messwert** (Bedingung) | `Charging` | `Charging` — der Runner hat schon übersetzt |
|
||
| **Parameter** (Aktion) | `Blink` | `1` — das Gerät will die Zahl |
|
||
|
||
Bei WLED trägt die Kommando-Vorlage alles: `{"seg":[{"col":[[%red%,%green%,%blue%]]}]}`
|
||
wird mit den Parameterwerten gefüllt und am Stück geschickt. Deshalb haben die
|
||
Parameter dort keine eigene URL — ihr Name *ist* der Platzhalter.
|
||
|
||
## Voraussetzungen
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* Python 3 mit `pymysql`, `requests`, `paho-mqtt`
|
||
* `homeMesh_automations.sql` einmal eingespielt
|
||
* Im Web-Verzeichnis muss in `restricted/deviceDiscovery/config.ini`
|
||
**`clear_tables = false`** stehen.
|
||
Discovery schreibt mit `ON DUPLICATE KEY UPDATE` auf den URLs, das Leeren ist
|
||
unnötig — ein `TRUNCATE` würde dagegen die Geräte-IDs neu vergeben, und die
|
||
Automatiken zeigen per Fremdschlüssel genau auf diese IDs.
|
||
|
||
## Einrichten
|
||
|
||
```bash
|
||
cp config.ini.example config.ini # ausfüllen: Datenbank, MQTT, Tahoma
|
||
mysql -h 127.0.0.1 -P 3310 -u homeMesh -p homeMesh < automatik_ausloeser.sql
|
||
python3 fetch_calendar.py # Feiertage und Ferien holen
|
||
python3 autoaction_runner.py --once --dry-run --verbose # Probelauf
|
||
```
|
||
|
||
`automatik_ausloeser.sql` legt den Datentyp `elapsed` und das gerechnete
|
||
Gerät „Automatiken" an — beides braucht die Verkettung, siehe oben. Die
|
||
Messwerte darunter legt der Runner selbst an. Ohne das Skript läuft alles
|
||
Übrige weiter, es fehlt nur die Möglichkeit, eine Automatik als Auslöser zu
|
||
wählen.
|
||
|
||
`--dry-run` schaltet nichts, protokolliert aber jedes Kommando, das geschickt
|
||
würde. `--once` macht einen einzigen Durchlauf.
|
||
|
||
## Wo das läuft
|
||
|
||
Der Runner ist ein Hintergrundprozess und wohnt deshalb beim SolarManager,
|
||
nicht im Web-Verzeichnis:
|
||
|
||
```
|
||
/volume1/homes/wagner/SolarManager/
|
||
├── solarManager.py
|
||
├── startSolarServer.sh startet beide, siehe unten
|
||
└── autoActions/
|
||
├── autoaction_runner.py
|
||
├── transports.py
|
||
├── fetch_calendar.py
|
||
├── automatik_ausloeser.sql einmalig, siehe Einrichten
|
||
└── config.ini Zugangsdaten, nicht im Git
|
||
```
|
||
|
||
Das Web-UI kennt diesen Pfad nicht — Browser und Runner reden ausschließlich
|
||
über die Datenbank `homeMesh` miteinander. Der Runner lädt das Regelwerk nach,
|
||
sobald im Browser etwas gespeichert wurde; ein Neustart nach jeder Änderung ist
|
||
nicht nötig.
|
||
|
||
`startSolarServer.sh` startet `solarManager.py` und den Runner gemeinsam und
|
||
beendet vorher, was schon läuft. Aufgerufen wird es beim Booten (auf der
|
||
Synology über den Aufgabenplaner, Ereignis „Hochfahren", als root); dasselbe
|
||
Skript von Hand aufzurufen ist der normale Weg, den Runner neu zu starten.
|
||
Zwei Instanzen dürfen nie gleichzeitig laufen — sie würden jedes Kommando
|
||
doppelt schicken und sich gegenseitig vom MQTT-Broker werfen, weil beide
|
||
dieselbe Client-Kennung benutzen. Genau davor schützt das Beenden am Anfang.
|
||
|
||
Ausgabe landet in `autoActions.log` neben `solarOutput.log`. `SIGTERM` fängt
|
||
der Runner ab und fährt geordnet herunter.
|
||
|
||
Nachzulesen ist beides im Dashboard unter **Protokolle** — die Seite liest die
|
||
Dateien direkt, filterbar nach Text und Level. Klein gehalten werden sie von
|
||
`logs_rotieren.sh` samt `logrotate.conf` eine Ebene höher: täglich, vierzehn
|
||
Stände, alles über 20 MB sofort. Weil die Prozesse monatelang durchlaufen,
|
||
arbeitet die Rotation mit `copytruncate` — deshalb leiten die Startskripte mit
|
||
`>>` um und nicht mehr mit `&>`. Wer das zurückdreht, bekommt nach der
|
||
nächsten Rotation eine Logdatei, die vorn aus Nullbytes besteht.
|
||
|
||
Die lauteste dieser Dateien war `wattpilotshell.log`, rund ein MB am Tag. Die
|
||
Wallbox schickt in ihren Statusnachrichten 34 Felder, die die
|
||
API-Beschreibung der Bibliothek nicht kennt (`clea`, `cle`, `opad`, die ganze
|
||
`ocpp*`-Familie) — wattpilot 0.2 ist seit Mai 2022 die letzte
|
||
Veröffentlichung, ein Update behebt das also nicht. Die Bibliothek schlug
|
||
jedes Feld ungeprüft nach und lief in einen `KeyError`, der die restliche
|
||
Schleife mitriss: alles, was in derselben Nachricht dahinter stand, wurde nie
|
||
veröffentlicht — im Dauerbetrieb alle 15 Sekunden `fhz`, `lps` und `tpcm`,
|
||
nach einem Verbindungsaufbau deutlich mehr. Dieselbe Ursache aus der
|
||
anderen Richtung traf `lot`: als `integer` beschrieben, als Objekt geschickt,
|
||
von paho abgelehnt — gut vier von zehn Zeilen im alten Log.
|
||
`wattpilot_bruecke.py` ersetzt beide betroffenen Funktionen zur Laufzeit,
|
||
überspringt unbekannte Felder und verschickt Werte notfalls als JSON, jedes
|
||
Feld einmal mit einer Warnung im Log. `startWattpilotMQTT.sh` startet seither
|
||
die Brücke statt der `wattpilotshell` direkt.
|
||
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Seit dem 04.09.2026 trägt dieselbe Brücke auch die Gegenrichtung. Sie nimmt
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Kommandos auf `wattpilot/properties/<schlüssel>/set` entgegen und meldet auf
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`<schlüssel>/result`, ob die Wallbox sie genommen hat — dasselbe Muster, das
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der go-e von Haus aus spricht. Das Dashboard steuert damit beide Wallboxen
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über einen Weg (`restricted/wallboxen.php`) und startet für die Wattpilot
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keinen eigenen Python-Prozess mehr. Nötig waren dafür drei Reparaturen an der
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Bibliothek: Zahlen kamen als Zeichenkette bei der Wallbox an
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(`value must be uint8_t`), ein unbekannter Name und jede Eigenschaft ohne
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`rw`-Angabe — `ftt` und `fte` zum Beispiel — töteten den paho-Callback, und
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eine Rückmeldung gab es überhaupt nicht.
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`fetch_calendar.py` gehört einmal jährlich in den Cron:
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0 4 1 1 * /usr/bin/python3 /volume1/homes/wagner/SolarManager/autoActions/fetch_calendar.py
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Ein zusätzlicher Lauf im Herbst schadet nicht — die Ferientermine des
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übernächsten Schuljahres stehen erst später fest.
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## Nachsehen, was passiert ist
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`automation_log` hält je Auslösung fest, ob sie durchlief (`fired`), wegen
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`force_once` nachgeholt wurde (`forced`) oder scheiterte (`error`, mit Grund in
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`detail`). Einträge älter als 30 Tage räumt der Runner selbst weg.
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